Die heutige Folge hat mir schon etwas besser gefallen, wenn ich mich auch immer noch nicht zu einem "gut" durchringen kann. Dass der gute Dr. Bishop zu bisher noch jedem Fall eine Verbindung hatte, wirkt mit der Zeit doch etwas konstruiert - vor allem, wenn es in dieser Tonart weitergehen sollte. Außerdem hat sich genau genommen in dieser Folge nichts getan, sie wirkt rückwirkend betrachtet ziemlich unnötig. Nichtsdestotrotz war sie zu keinem Zeitpunkt langweilig und hat gut unterhalten. Und auch wenn die Wendung am Ende aufgrund der immer noch bestehenden Nennung von Mark Valley in den Credits keine Überraschung war und ich ja das mit der Reanimaion schon nach dem Pilotfilm vermutet hatte (auch wenn wir noch lange noch nicht so weit sind - aber darauf dürfte es wohl hinauslaufen), war's doch ein netter Moment, der mich für die weiteren Episoden hoffnungsfroh stimmt.
INteressanterweise ist mir der Handlungsrahmen bisher sogar fast ein wenig zu streng und eng. Alles hat ständig mit diesem Schema zu tun - hier hätten mir gerade zu Beginn unabhängigere Geschichten besser gefallen. Vor allem aber: Wenn es schon ständig ums Schema geht, wäre es doch auch mal an der Zeit, den Zuschauer näher einzuweihen, was das ganze eigentlich soll. Bei Akte X war nach der ersten Folge klar, dass es Außerirdische gibt und die Regierung dieses - und noch viele weitere Geheimnisse - verschweigt, und die Spannung war praktisch von Anfang an da. Fringe zieh(r)t sich hier leider ein bisschen.
Vergebe für "Roy" 5/10.







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