Nachdem ich mit Game of Thrones endlich durch war, hab ich auch endlich mit Walking Dead angefangen - men Festplattenrekorder drohte schon aus allen Nähten zu platzen
28 Days Later erschien 2002, die Comics begannen erst 2003. Damit erübrigt sich aus meiner Sicht die Frage, wer hier von wem geklaut hat.
Das war zudem mein absolut größter Kritikpuntk an diesem sonst sehr gelungenen Einstieg. Dieses Szenario eines wieder erwachten Komapatienten ist mittlerweile im Zombie-Genre, nach der Verwendung nicht nur bei Danny Boyle's Dystopie, sondern auch dem ersten "Resident Evil"-Film, wohlbekannt und ansatzweise verbraucht. Auch wenn es für spätere Entwicklungen (ich denke da an seine Frau und seinen besten Freund) notwendig gewesen sein mag, dass Rick für einige Zeit außer Gefecht gesetzt wird und damit der Hauptprotagonist - so wie der Zuschauer - in diese Welt geworfen wird, hätte man sich hier vielleicht doch einen anderen Zugang überlegen können. Und wenn ich schon bei der Kritik bin: Ich hätte es besser gefunden, wenn man die Episode mit dem Bild des in die Stadt reitenden "Cowboys" beendet hätte. Wäre irgendwie stimmiger gewesen als dieser doch etwas aufgesetzt wirkende Cliffhanger.
Davon abgesehen fand ich "Gute alte Zeit" aber wirklich wirklich gut, und ein sehr gelungener und überzeugender Zombie-Kurzfilm. Schon allein der Einstieg, als Rick das Zombie-Mädchen erschießt, war genial, und macht deutlich, was wir uns von dieser Serie erwarten dürften. Die Zombie-Effekte, allen voran natürlich der Torso im Park, waren teils sentationell und revolutionär, und die Handlung mit den adneren beiden Überlebenden sehr spannend, dramatisch und gegen Ende hin sogar emotional. Ein großartiger Einstieg, der definitiv Lust auf mehr macht. Nur, wie gesagt, die Szenen in Atlanta hätten finde ich in die nächste Folge besser reingepasst.
Trotz der Kritik gibts von mir daher 9/10.
Meines Wissens ist das Standard bei AMC; zumindest hatte auch ihr (ziemlich mieses) "Prisoner"-Remake nur 6 Folgen.








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