"Up" ist sicher nicht schlecht, aber die Story ist nun auch nicht besonders originell oder komplex. Der 3D-Effekt ist nett, aber wie bei allen bisherigen Animationsfilmen auch, nur ein Bonus.
"Up" ist sicher nicht schlecht, aber die Story ist nun auch nicht besonders originell oder komplex. Der 3D-Effekt ist nett, aber wie bei allen bisherigen Animationsfilmen auch, nur ein Bonus.
Sie mag nicht allzu komplex sein, origineller erzählt als Avatar ist sie dennoch, finde ich. Allein weil sie sich für den ersten Part, die Einführung derart viel Zeit nimmt. Und seit langen einmal etwas an Jules Verne artige Abenteuer Geschichten erinnert.
Das Up auch ohne 3D Brille funktioniert halte ich ja gerade für einen Vorteil ^^
Avatar hätte imho eher ein Problem wenn man die Spielereien weg läßt, zumal die auch bei Avatar nicht Story tragend waren sondern imho eher Schwächen in einem Effekt-Feuerwerk überblendeten..
@teylen
wenn "Up" so bezaubernd und originell ist, warum hat es dann nicht mal die hälfte der zuschauer, die "avatar" erreichte, ins kino gezogen? schließlich hatte "Up" ebenfalls gute bedingungen. pixar-filme sind beliebt, es gab jede menge promotion, lustige bildchen, die geschichte sprach eine breite zielgruppe an...
also, warum hat´s nicht gereicht?
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"Wissen sie woraus der Leberkäs gemacht wird? Aus den Resten der Knackwurst. Und die Knackwurst? Aus den Resten vom Leberkäs. So geht das ewig weiter: Leberkäs, Knackwurst, Leberkäs, Knackwurst..." - Simon Brenner (Josef Hader) in "Silentium"
Die Promotion hatte bei weitem nicht den Umfang wie bei Avatar und die Haupt Zielgruppe die sie ansprach dürfte gute 10-20 Jahre jünger sein als die von Avatar. (Die meisten Menschen über 20 ohne Kinder würden da doch nicht mal erwarten das es was gutes sein könnte)
Hinzu kommt das "Up" im recht knuffigen Stil animiert war und aussah wie jeder andere Pixar und nicht wie ein zweites Wall-E sondern mehr wie etwas das so zwischen Findet Nemo und Küß den Frosch pendelt.
Außerdem hat Arte auch nur einen Zuschauer Anteil von 1% - 5% obwohl deren Filme oftmals eine gehaltvollere / originellere Story haben als "Pizza, Pasta und Amore" und dergleichen.
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"I believe that when we leave a place, part of it goes with us, and part of us remains. Go anywhere in this station, when it is quiet, and just listen. After a while you will hear the echos of all our conversations, every thought and word we've exchanged. Long after we're gone, our voices will linger in these walls."
Andreas Katsulas as G'Kar - Objects in Motion / The Lost Tales-Intro
da teylen "Up" regelmäßig mit "Avatar" vergleicht und scheinbar viele parallelen zwischen den filmen sieht, ist die frage doch nur legitim, warum der eine film erfolgreicher ist als der andere.
wie gesagt, beide filme haben relativ ähnliche grundvoraussetzungen. sie sind massentauglich, erzählen simple geschichten, zeigen moderne computer-generierte grafiken, kommen von leuten mit entsprechender reputation (pixar/cameron)... trotzdem scheint avatar etwas zu haben, das nunmehr fast 2 milliarden zuschauer begeistern konnte. warum holen die sich das nicht in "Up", das laut teylens meinung angeblich sogar ohne 3D-effekt funktioniert (was auch einiges über die qualität dieses effekts aussagt)? dann könnten sich die kinobesucher sogar die extrakohle für´s 3D-kino sparen.
trotzdem scheinen die meisten zuschauer momentan lieber mehrmals in "Avatar" zu gehen anstatt sich einen weiteren pixar-film mit der üblicken comic-knuffelgrafik anzuschauen.
ich sehe auch deutliche schwächen bei "Avatar", aber trotzdem hat es dieser film geschafft, in kürzester zeit zu einem kinophänomen zu werden, wie wir es schon lange nicht mehr hatten. das kann nicht allein am marketing (das bekommen auch viele andere blockbuster mit deutlich weniger erfolg) oder am namen james cameron (der dem durchschnittszuschauer wahrscheinlich eh nix sagt) liegen.
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@ Brainy
Das mag m.A. auch daran liegen, dass "Up" in den Typ "Trickfilm" (können Kinder ansehen) fällt.
Gebe es mehr Kinder oder Erwachsene, die mit Kinder in so einen Film gehen, dann wären die Zuschauerzahlen auch höher.
"Avatar" lockt vor allem die älteren Teenager- und damit meine ich nicht die "Kreischteenies", die in solche Filme wie "Twillight" oder "HP" gehen.
Wir waren bis jetzt in Avatar noch nicht drin, aber ehrlich gesagt, locken mich in den Film eher die Specials als die Handlung. 90 % der Leute, die ich kenne und die in Avatar schon drin waren, fanden den Film gut, die Handlung jedoch ausgeschlossen. Alle waren von den Bildern begeistert und von einer tollen Sigourney Weaver, aber die alleine machte die Handlung wohl auch nicht besser.
Ich würde Avatar da eher unter die Blockbuster mit weniger Storyanspruch stellen, denn an Filme wie die HdR-Triologie oder den letzten Batman kommt er von der Handlung und einigen der Darsteller wohl eher nicht ran.
Aber MEINE präziese Meinung dazu gebe ich dann ab, wenn ich den Film gesehen habe. Obwohl uns auch von der 3D-Version abgeraten wurde.
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Die einzige "Gemeinsamkeit" die ich sehe ist das "Up" eine sehr viel originellere Geschichte erzählt als Avatar und dabei nicht ganz so traditionelle Wege beschreitet.
Weil Up sich eher an Kinder wendet als Avatar das über die Verbindung des sieht-wie-echt-aus eher an Jugendliche und Erwachsene.sie sind massentauglich, erzählen simple geschichten, zeigen moderne computer-generierte grafiken, kommen von leuten mit entsprechender reputation (pixar/cameron)... trotzdem scheint avatar etwas zu haben, das nunmehr fast 2 milliarden zuschauer begeistern konnte.
Nun und die Geschichte ist bei Up einfach besser erzählt, leider nur als traditioneller beworben..
In wie weit über die Qualität der Effekte?warum holen die sich das nicht in "Up", das laut teylens meinung angeblich sogar ohne 3D-effekt funktioniert (was auch einiges über die qualität dieses effekts aussagt)?
Der einzige Grund wieso die Effekte bei Avatar elementar sind ist weil die Geschichte ohne zu flach und 0815 wäre. Einfach als Blendwerk. Zumindest vermag ich da keine Storyrelevanz entdecken. Eher das wie in keinem anderen 3D Film bisher Sachen Richtung Publikum geworfen werden - wie in nem Themenpark.
Richtig. Die Leute gehen in Avatar weil sie keine gute Geschichte wollen sondern einfach nur nach dem ersten optischen Eindruck gehen.trotzdem scheinen die meisten zuschauer momentan lieber mehrmals in "Avatar" zu gehen anstatt sich einen weiteren pixar-film mit der üblicken comic-knuffelgrafik anzuschauen.
Es liegt daran das erich sehe auch deutliche schwächen bei "Avatar", aber trotzdem hat es dieser film geschafft, in kürzester zeit zu einem kinophänomen zu werden, wie wir es schon lange nicht mehr hatten. das kann nicht allein am marketing (das bekommen auch viele andere blockbuster mit deutlich weniger erfolg) oder am namen james cameron (der dem durchschnittszuschauer wahrscheinlich eh nix sagt) liegen.
a) Ein Massen-/Größeres publikum anspricht
b) 95% des Massenpublikum bisher 3D Filme ignoriert hat weil die allesamt in starker Animationsoptik daher kamen.
Zudem dürften die meisten noch Titanic kennen der nachdem genau dem selben Konzept funktionierte,... Technik hui, Story ausgelutscht (aber nicht ganz so arg gemopstklaut wie bei Avatar ^^ )
Nicht, wenn du damit implizieren willst, dsas Avatar bloß weil er mehr Geld eingespielt hat der bessere Film wäre. Mir hat Avatar auch sehr gut gefallen - ob er besser oder schlechter ist als "Up" kann ich noch nicht beurteilen - aber ich bin sicher nicht der Ansicht, dass er einer der besten Filme aller Zeiten - oder auch nur der letzten Dekade - sei. Und ich vermute sogar, dass selbst du das nicht unbedingt behaupten willst. Jedenfalls halte ich diese Argumentation mit Einspielergebnissen für absurd.
Den zweiten habe ich - einfach da ich bei Konsolenspielen nicht so firm bin - nicht verstanden, aber der erste war genial.
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